Historie

= Eine Woche nach der sogenannten Kristallnacht im November 1938 schickten 36 prominente amerikanische Schriftsteller ein zorniges Telegramm an Präsident Franklin D. Roosevelt:

„36 amerikanische Schriftsteller richten folgenden Appell an Sie. Wir dürfen nicht länger schweigen. Wir glauben, dass auch das amerikanische Volk und die amerikanische Regierung kein Recht mehr haben, noch länger zu schweigen, während die deutsche Regierung jeden ihrer schockierenden Triumphe auf internationaler Bühne damit feiert, dass sie die unmenschliche Unterdrückung der Menschen verschärft, deren einziges Verbrechen darin besteht, der Gnade dieser Regierung ausgeliefert zu sein.

Vor 35 Jahren erhob sich ein entsetztes Amerika, um gegen die Progrome von Kischinew im zaristischen Russland zu protestieren. Gott helfe uns, wenn wir gegenüber menschlichem Leid so gleichgültig geworden sind, dass wir jetzt nicht aufstehen, um gegen die Progrome in Nazideutschland zu protestieren. Wir glauben nicht, dass wir so gleichgültig geworden sind und wir dürfen nicht zulassen, dass die Welt das von uns denkt. Wir halten es für zutiefst unmoralisch, dass das amerikanische Volk weiter Wirtschaftsbeziehungen zu einer Regierung unterhält, die ihre ökonomischen Probleme erklärtermaßen durch Massenmord lösen will.

Wir fordern Sie auf, alle Handelsbeziehungen zu Nazideutschland abzubrechen und ein Embargo für alle Waren aus Nazideutschland zu verhängen.“

= Alexander Jakowlew war der engste Berater von Michail Gorbatschow und wurde „Kopf der Perestrojka“ und „Mister Glasnost“ genannt. Nach dem Ende der Sowjetunion leitete er die Kommission zur Rehabilitierung von Opfern politischer Verfolgungen: Diese Kommission hat viereinhalb Millionen fälschlich Verurteilte rehabilitiert.

Auf die Frage „Wie viele Menschen sind durch Stalins Terror ums Leben gekommen?“ antwortete Jakowlew:

„Das ist unmöglich zu beantworten. Wir finden immer noch Massengräber und wissen nicht, wer da liegt. Kürzlich hatte ich den Fall eines Parteisekretärs in der Ukraine. Der hat persönlich 3000 Leute erschossen. Das Politbüro hat 1937/38 Quoten zur Erschießung für Hunderttausende festgelegt. Während der Kollektivierung wurden fünf Millionen Bauernfamilien hinter den Ural deportiert – wie viele von ihnen sind umgekommen? Dann gibt es die Deportationen der Kaukasus-Völker. Wir wissen, dass während der Deportation etwa 40 Prozent umgekommen sind, vor allem Kinder. Genaue Zahlen kennen wir nicht. Ich glaube, dass es 20 bis 25 Millionen Opfer Stalins gibt.

Stalin hat nichts Neues ausgedacht, was Lenin nicht schon gemacht hatte. Lenin hat Kinder als Geiseln genommen, er hat Konzentrationslager gegründet, das Terrorsystem geschaffen. Lenin ist der Ideologe und Taktiker des internationalen Terrorismus. Stalin ist sein eifriger Schüler, er hat den Terror dann allerdings in viel größerem Ausmaß realisiert.“

= Gerd Lüdemann gehört international zu den produktivsten und kreativsten Forschern auf dem Gebiet des Neuen Testaments. Sein Buch zeugt davon. Es geht um nicht weniger als die Vertrauenswürdigkeit des Neuen Testaments, der Basis des christlichen Glaubens. Nur sieben der 27 Schriften des Neuen Testaments sind echt, drei vielleicht. Bei den übrigen handelt es sich um späte, anonyme Schriften von kirchlichen Leitungspersonen, die um den Bestand ihrer jungen Institution fürchteten, wenn sie nciht bestimmte Dinge „zurechtrückten“. Da sie selbst nicht genügend Autorität besaßen, veröffentlichten sie ihre religionspolitischen Korrekturen im Namen bekannter Apostel.

Die größte Fälschung ist der so genannte zweite Brief an die Thessaloniker, angeblich von Paulus verfasst. Der echte Paulus glaubte fest daran, dass noch zu seinen Lebzeiten das Reich Gottes anbrechen und Jesus Christus wiederkommen werde. Das war für viele ein wichtiger Grund, sich zum Christentum zu bekehren.

In dieser Lage griffen die Kirchenpolitiker zur Feder und interpretierten die Aussagen des Paulus um. Sie veränderten dessen Bild von der unmittelbar bevorstehenden Erlösung, indem sie seine Naherwartung auf Christi Wiederkunft zu einer zeitlich unbestimmten Erwartung in eine fernere Zukunft verschoben.

Die Verheißung der Erlösung stand unmittelbar bevor; man musste sich nur rechtzeitig zum richtigen Glauben bekennen. Doch Paulus starb, ohne dass irgendetwas passierte. Die vormals dynamische Glaubensbewegung verlor an Schwung.

 

Sieg gegen die Pocken

Die Welt ist seit 1980 pockenfrei. Die Viren werden nur noch in einigen Labors unter Verschluss gehalten.

Luther sah die eitrigen Pocken-Pusteln als die sechste der biblischen Plagen an. Im Deutschland des 18. Jahrhunderts brachte das Virus einen großen Teil der Bevölkerung um.

Die Varilation, eine Immunisierung durch das Schnupfen von zerriebenem Pockenschorf, wurde nachweislich im 11. Jahrhundert in Asien durchgeführt. In Europa blieb es hauptsächlich beim Beten um den göttlichen Beistand. Die Pocken wüteten im 18. Jahrhundert schlimmer als die Pest. Im Jahr 1796 entdeckte der Engländer Edward Jenner, dass man nach einer Infektion mit Kuhpocken gegen die echten Pocken geschützt war. Nach und nach zwangen die europäischen Länder ihre Bürger, sich auf diese Weise zu schützen. Weltweit rottete die Weltgesundheitsorganisation das Virus erst aus, nachdem ein Impfstoff gefunden wurde, der den tropischen Temperaturen standhielt.

 
 

Ermächtigungsgesetz

Die AfD hat im Bundestag das neue Infektionsschutzgesetz heftig kritisiert und mit dem im März 1933 verabschiedeten Ermächtigungsgesetz des Reichstags verglichen.

Die neue Reichsregierung unter Adolf Hitler schaffte es mit diesem Gesetz, den Reichstag auszuschalten und eine Diktatur zu errichten: Jetzt hatte die Regierung das Recht, o h n e Mitwirkung des Parlaments und des Reichspräsidenten Gesetze zu beschließen; die Regierung konnte sogar die Reichsverfassung ändern. Faktisch wurden damit die Grundrechte außer Kraft gesetzt und die Gleichschaltung von Staat und Gesellschaft nahm ihren Lauf.

Nur die SPD-Fraktion stimmte gegen das Ermächtigungsgesetz und wurde noch im Sitzungssaal von SA-Männern bedroht. Der SPD-Vorsitzende Otto Wels und 24 weitere SPD-Abgeordnete bezahlten ihr Nein während der NS-Regierungszeit mit dem Leben.

Das Ermächtigungsgesetz wurde mit 444 Stimmen von NSDAP, DNVP, Zentrum, Bayerische Volkspartei (BVP) und der liberalen Deutschen Staatspartei angenommen.

 

Lachen ist gesund

= Der kleine Sohn schaut sich den neuen Pelzmantel seiner Mutter an und meint: „Muss das arme Vieh dafür gelitten haben…..!“ – Darauf die Mutter bitterböse: „Wie sprichst du eigentlich über deinen Vater?!“

= Am Frühstückstisch will der kleine Sohn wissen: „Mama, Mama, warum hat unser Vater eine Glatze?“ – „Weil der so klug ist.“ – „Und warum hast du so viele Haare?“ – „Hör auf zu reden und iss weiter.“

= Warum freut sich die Blondine, wenn sie ein Puzzle nach sechs Monaten fertig hat? – Weil auf der Packung „2 bis 4 Jahre“ steht.

= Warum können Blondinen keine Brezeln essen? – Weil sie den Knoten nicht aufbekommen.

= Ein Mann sitzt in einem rappelvollen Flugzeug. Nur der Platz neben ihm ist noch frei. Da kommt durch den Gang eine bildhübsche Frau und setzt sich neben ihn. Der Mann denkt „Jetzt oder Nie“ und spricht sie an. „Entschuldigung, warum fliegen Sie nach Berlin?“ Darauf antwortet die hübsche Unbekannte: „Ich bin Sexualwissenschaftlerin und fliege zum Sex-Kongress! Ich werde dort einen Vortrag halten und mit einigen Vorurteilen aufräumen. Viele Leute glauben z.B., die Schweden seien besonders prächtig ausgestattet, dabei sind es eher die amerikanischen Ureinwohner, bei denen dies der Fall ist. Und viele glauben, Franzosen seien die besten Liebhaber. Dabei bereiten die Griechen ihren Frauen den meisten Spaß im Bett …… Aber wie unhöflich von mir – ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Ich heiße Sabine – und Sie?“ – Der Mann streckt die Hand aus: „Winnetou Papadopoulos!“

= Samstag Abend nach der Ziehung der Lottozahlen springt Else plötzlich auf, jubelt und ruft: „Liebling, pack deine Sachen, ich habe gewonnen!“ Darauf der Mann: „Super! Geht´s in den Süden oder in die Berge?“ – Else: „Ist mir egal. Hauptsache du verschwindest so schnell wie möglich.“

= Die Jungvermählten sitzen nach der Hochzeitsnacht beim Frühstück, als die junge Ehefrau plötzlich anfängt zu weinen. – „Aber Schatzilein“, versucht ihr Mann, sie zu beruhigen, „warum weinst du denn? Hat dir unsere erste gemeinsame Nacht nicht gefallen?“ – Da schluchzt sie: „Das schon. Aber was, wenn ich jetzt vier Kinder auf einmal kriege!“

= Der Ostfriese, der nicht bis drei zählen kann, wird von drei Leuten besucht. „Na ihr zwei, habt ihr einen mitgebracht!“

 

Sparschwein

Seriöse Fachleute sind der Meinung, dass die Zinsen in den nächsten zehn Jahren nicht erhöht werden können, weil die Verschuldung der meisten Industrieländer schon jetzt hoch ist und weil die weltweite Corona-Krise nur mit hohen – überwiegend aus Krediten finanzierten – Investitionen überwunden werden kann.

Man kann sich also die Überlegung, sichere Anleihen mit einer kleinen Rendite (nach Abzug der Inflationsrate) zu finden, abschminken.

Es macht doppelten Sinn, Wohneigentum für den Eigenbedarf zu kaufen: Die Hypothekenzinsen liegen selbst bei einem Festzins von fünf oder zehn Jahren sensationell niedrig.

Davon abgesehen führt an Aktien kein Weg vorbei!

Wer keine relevanten Risiken eingehen und die Chance auf einen jährlichen Vermögenszuwachs (bestehend aus Dividenden und Steigerung des Aktienkurses) von vorsichtig gerechnet sechs Prozent erreichen will, der sollte folgende Aktien kaufen:

Allianz, Münchner Rück, Talanx, Fresenius Medical Care, Johnson & Johnson, Sanofi, Roche, Novartis, Medtronic, Danone, Anheuser Busch, DSM, Nestle, Unilever, Procter & Gamble, Porsche (Mutterkonzern von VW), BASF, Samsung SDI, Siemens, Toyota, Noril Nickel, Berkshire sowie einen breit gestreuten ETF auf asiatische Aktien mit maximal 0,20 % Gebühren.

Wer bei einem etwas höheren Risiko eine höhere Rendite erreichen will, könnte folgende Aktien kaufen:

Sberbank, Prosus, Naspers, Softbank, Blackrock, SAP, IBM, SEA, Abbott Labs, Novo Nordisk, Strykker, Amgen, T.S.C., Baidu, J.D. Com, Alibaba, United Internet, Tencent, Alphabet, Amazon, Microsoft, Byd.

Viel Erfolg !

 

Klima retten? Ja!!! Aber nicht vor meiner Haustür!

In Frankfurt gibt es einen großen Mangel an bezahlbaren Wohnungen. Im Frankfurter Nordend existiert ein Areal mit verwilderten Freizeitgärten, auf dem nach jahrelangen Planungen ein Neubaugebiet nach höchsten sozialen und ökologischen Standards und mit großen Grünflächen entstehen sollte. Eine aufwendige Bürgerbeteiligung und seriöse Gutachten haben die Planungen befürwortet.

Doch die Basis der Grünen hat das Vorhaben jetzt mit der absurden Begründung abgelehnt, dass nur mit dem vollständigen Erhalt der Grünflächen eine Häufung von Tropennächten im angrenzenden Stadtteil verhindert werden kann.

Besonders in Metropolregionen wie Frankfurt ist zusätzlicher Wohnraum für die wachsende Bevölkerung erforderlich. Da die Grünen in Frankfurt und Hessen politisch mitbestimmen, können clevere Bürgerinitiativen jedes Bauprojekt lahmlegen. Das führt natürlich zur Zersiedelung der Landschaft am Stadtrand und befördert die Pendlerströme.

Der Frankfurter Parteivorsitzende der Grünen will jetzt sogar in die jahrelangen Planungsverfahren auch noch Fridays for Future, Nabu, BUND und Greenpeace einbeziehen. Gute Nacht!

 

Friedrich Schiller: Der Handschuh

Vor seinem Löwengarten, das Kampfspiel zu erwarten, saß König Franz, um ihn die Großen der Krone, und rings auf hohem Balkone die Damen in schönem Kranz.

Und er winkt mit dem Finger, auf tut sich der zweite Zwinger, und hinein mit bedächtigem Schritt ein Löwe tritt und sieht sich stumm rings um, mit langem Gähnen, und schüttelt die Mähnen und streckt die Glieder und legt sich nieder.

Und der König winkt wieder, da öffnet sich behend ein zweites Tor, daraus rennt mit wildem Sprunge ein Tiger hervor. Wie der den Löwen erschaut, brüllt er laut, schlägt mit dem Schweif einen furchtbaren Reif und recket die Zunge, und im Kreis scheu umgeht er den Leu grimmig schnurrend, darauf streckt er sich murrend zur Seite nieder.

Und der König winkt wieder, da speit das doppelt geöffnete Haus zwei Leoparden auf einmal aus, die stürzen mit mutiger Kampfbegier auf das Tigertier; das packt sie mit seinen grimmigen Tatzen, und der Leu mit Gebrüll richtet sich auf – da wird´s still, und herum im Kreis, von der Mordsucht heiß, lagern sich die greulichen Katzen.

Da fällt von des Altans Rand ein Handschuh von schöner Hand zwischen den Tiger und den Leun mitten hinein.

Und zu Ritter Delorges spottenderweis´ wendet sich Fräulein Kunigund: „Herr Ritter, ist Eure Lieb so heiß, wie Ihr mir´s schwört zu jeder Stund´, ei, so hebt mir den Handschuh auf.“

Und der Ritter in schnellem Lauf steigt hinab in den furchtbaren Zwinger mit festem Schritte, und aus der Ungeheuer Mitte nimmt er den Handschuh mit keckem Finger.

Und mit Erstaunen und mit Grauen sehen´s die Ritter und Edelfrauen, und gelassen bringt er den Handschuh zurück. Da schallt ihm sein Lob aus jedem Munde, aber mit zärtlichem Liebesblick – er verheißt ihm sein nahes Glück – empfängt ihn Fräulein Kunigunde. Und er wirft ihr den Handschuh ins Gesicht: „Den Dank, Dame, begehr ich nicht!“ Und er verlässt sie zur selben Stunde.

 
 
 

Streiten muss sein !

Die Kritik zahlreicher Qualitäts-Medien und Corona-Leugner an den unterschiedlichen Entscheidungen der Bundesregierung und der Landesregierungen ist völlig unberechtigt.

Die Bundeskanzlerin will j e t z t höchste Vorsicht walten lassen, damit wir die Chance haben, spätestens Anfang Januar deutliche Lockerungen zu beschließen.

Einige Bundesländer wollen sich aus durchaus nachvollziehbaren Gründen der Bundesregierung nicht anschließen und mehr Kontakte ihrer Bürger ermöglichen, den Schulunterricht nicht so stark einschränken und reglementieren und bald die Gastronomie entlasten.

Auch die Virologen und anderen Wissenschaftler vertreten unterschiedliche Meinungen.

Es gibt n i c h t die e i n e hundert Prozent richtige Lösung ! Ich stehe auf Seiten der Bundesregierung: Lieber jetzt etwas zu streng reglementieren und einige hunderttausend vermeidbare Ansteckungen und einige hundert Todesfälle verhindern.

Aber ich respektiere auch die Auffassung der Menschen, die unter dem Lockdown wirtschaftlich und persönlich leiden.

Die Corona-Krise zeigt uns, dass die Politiker einen verdammt schweren Job haben und es nicht immer jedem recht machen können. Sachliche Kritik an der Politik ist gut und notwendig – aber den Streit an sich („Bundes- und Landesregierungen wollen schon wieder unterschiedliche Entscheidungen treffen“) zu kritisieren, ist lächerlich.

 

Gastarbeiter – Migranten – Firmengründer

Die Gastarbeiter der 1950er und 1960er Jahre haben erheblich zum deutschen Wirtschaftswunder beigetragen. Als im Jahr 2015 fast eine Million Flüchtlinge vor allem aus Syrien nach Deutschland kamen, malten mal wieder gewisse Parteien und Medien den Teufel an die Wand. Es war von Billionen-Summen die Rede, die uns der Flüchtlingsstrom kosten würde. Inzwischen haben mehrere hunderttausend Flüchtlinge einen Job gefunden und häufig übernehmen sie solche Jobs, die kein Deutscher mehr machen will.

Und sie gründen Firmen !!! Von den 605.000 Existenzgründungen im Jahr 2019 waren 160.000 Flüchtlinge oder Menschen mit ausländischen Wurzeln. „Das ist gut für die Erneuerung und Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft!“ (KfW)

 

Was tun mit Polen und Ungarn ?

Wie zu befürchten war, haben Polen und Ungarn ihr Veto gegen das EU-Budget und den EU-Hilfsfonds eingelegt. Man kann das Erpressung nennen. Beide Länder haben offensichtlich ihre kommunistische Vergangenheit noch nicht abgeschüttelt: Damals herrschte die Partei über die Gerichte – jetzt sollen die Regierungen diese Aufgabe übernehmen.

Das wichtigste Fundament eines freiheitlichen demokratischen Staats ist die Rechtsstaatlichkeit. In den Gesetzen ist genau geregelt, was erlaubt und verboten ist und wer die Richter ernennt und wie man gegen gerichtliche Entscheidungen vorgehen kann. Warum rufen Polen und Ungarn nicht den Europäischen Gerichtshof an?

„Schmeißt sie raus aus der EU!“ – so lauten einige Reaktionen in anderen Ländern. Wo kommen wir mit der EU hin, wenn bei jedem gravierenden Konflikt ein Rausschmiß beschlossen wird? Da können wir die EU gleich abschaffen! Es ist wie in einer kinderreichen Familie: Zwei Kinder haben was verbrochen und müssen ermahnt, bestraft und motiviert werden, die Regeln einzuhalten. Aber die Kinder bleiben in der Familie !

Immer wieder und so auch jetzt wird das Prinzip der Einstimmigkeit bei Abstimmungen in der EU kritisiert. Diese Kritik ist berechtigt. Aber die Einstimmigkeit kann nur abgeschafft werden, wenn alle Länder – also einstimmig – dafür sind. Und das ist zur Zeit aus naheliegenden – manche sagen aus egoistischen Motiven einzelner Länder – nicht möglich. Ich halte die neue EU-Regierung für seriös und kompetent und ich bin sicher, dass Frau von der Leyen und ihre Kollegen versuchen werden, alle Länder zu einer Änderung zu bewegen (wahrscheinlich mit der Zuteilung variabler finanzieller Mittel).

Die Europäische Union ist noch jung und sie hat ein paar Macken – aber sie ist erfolgreich ! Schauen wir uns doch mal die europäische Geschichte der letzten 2000 Jahre an – mit dem unendlichen Elend, mit den Kriegen, mit den Massenmorden totalitärer Regime, mit den Fürsten und Päpsten, mit den Fluchten in andere Erdteile!

Vergleichen wir doch mal die aktuelle wirtschaftliche, kulturelle und humanitäre Situation Europas mit jener in Nord-Amerika und in Süd-Amerika und in Afrika und auch in Asien ! Europa ist schon jetzt weit vorne und wird diesen Vorsprung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter ausbauen! Und es wird immer wieder Rückschläge und Skandale geben. Na und! So what! Auch Europäer sind Menschen.

Ich liebe Europa!

 

Was kommt nach Mister Trump und nach Corona?

Die weltweiten Aussichten auf Frieden, Wirtschaftswachstum, Reduzierung von Armut und Lösung des Klimaproblems waren seit dem Zweiten Weltkrieg noch nie so gut wie heute.

In Asien entsteht die größte Welthandelszone mit Indonesien, Vietnam, Thailand, Philippinen, Singapur, Brunei, Malaysia, Laos, Myanmar, Kambodscha, Japan, Süd-Korea, Australien, Neuseeland und China; diese Länder umfassen etwa 30 Prozent des gesamten Welthandels.

Staaten, die zum gegenseitigen Nutzen miteinander Handel betreiben, haben kein Interesse an kriegerischen Auseinandersetzungen; sie müssen sich auf ihre wirtschaftliche – und hier vor allem auf ihre technologische Entwicklung konzentrieren und sie können ihre individuellen Stärken wie z.B. in der Landwirtschaft oder im Tourismus ausbauen.

Die Europäische Union wird mit der neuen asiatischen Welthandelszone intensive Gespräche aufnehmen (bzw. fortsetzen) und versuchen, ein Handelsabkommen zu erreichen, das alle beteiligten Länder weiter voranbringen würde. Konkurrenz belebt das Geschäft!

Die USA wollten vor ein paar Jahren mit TPP (Trans-Pacific-Partnership) eine Handelsvereinbarung mit vielen asiatischen Staaten – allerdings ohne China – abschließen. Dann kam Mister Trump dazwischen und verhinderte 2017 das fast fertiggestellte Abkommen.

Man darf gespannt sein, wie die Regierung Biden reagieren wird. Die Europäer werden versuchen, das vor einigen Jahren von Gutmenschen verhinderte Abkommen zwischen Deutschland und USA (TTIP) wiederzubeleben und auf die EU auszudehnen. Wenn die USA es allein schaffen wollen, wird sich die EU auf erfolgreiche Verhandlungen mit Südamerika (Mercosur) konzentrieren und gleichzeitig (hoffentlich !!!) mit Russland einen langfristigen Friedensvertrag und eine Freihandelszone vereinbaren. Das könnte auch für die nordafrikanischen Staaten Algerien, Lybien, Marokko, Tunesien, Ägypten ein Weg sein, endlich zu modernen Rechtsstaaten und Demokratien zu mutieren, ihre enormen wirtschaftlichen Möglichkeiten mit Öl- und Gasvorkommen (Algerien) und technologisch weit entwickelter Landwirtschaft (Marokko) und Tourismus (Tunesien und Ägypten) u.v.a.m. zu nutzen.

Präsident Erdogan wird langfristig nicht verhindern können, dass auch die Türkei sich zu einem friedlichen Rechtsstaat mit einem modernen Islam entwickelt und endlich die vielseitigen wirtschaftlichen Möglichkeiten nutzt.

Schließlich müssen wir Europäer die Staaten des Nahen Ostens befrieden und als enge Partner an uns binden. Dabei gilt es auch, die gefährliche Israel-Politik von Trump und Netanjahu zu beenden, die Friedenspolitik von Jordanien stärker zu unterstützen und mit der Einbindung von Russland und der Türkei den Libanon, Syrien und Irak zu befrieden und wie Nordafrika auf den richtigen politischen Weg zu bringen. Das wird für den Iran z.Zt. unmöglich sein, weil dort die sogenannten Garden und das Militär mit interessanten finanziellen Zuwendungen motiviert werden, jedwede rechtsstaatliche Zuckung zu verhindern und das Volk brutal zu unterjochen.

Das alles bedeutet sehr viel politische Arbeit, die mit Rückschlägen und Frustration verbunden ist, die sich aber aus humanitären und wirtschaftlichen Gründen lohnt.

Wir Bürger sollten unsere Politiker dabei mit voller Kraft unterstützen !!!

 

Kluge Worte

= Optimismus steuert den Geist in eine produktive Richtung. (Amartya Sen)

= Wer in einem Restaurant die Paare beobachtet, kann aus der Länge der Gespräche Schlüsse auf die Dauer der gemeinsam verlebten Zeit ziehen. Je kürzer die Konversation, desto länger die Gemeinschaft. (André Maurois)

= Gute Ehen wären häufiger, wenn die Ehegatten nicht immer beisammen wären. (Friedrich Nietzsche)

= Viele, von denen man glaubt, sie seien gestorben, sind bloß verheiratet. (Francoise Sagan)

= Ich habe die perfekte Frau gefunden: Sie ist taubstumm, sexbesessen und betreibt einen Schnapsladen. (Dean Martin)

= Eine Frau soll aussehen wie ein junges Mädchen, auftreten wie eine Lady, denken wie ein Mann und arbeiten wie ein Pferd. (Caroline K. Simon)

= Wartet nicht auf die richtige Frau. Sie existiert nicht. (Charles Bukowski)

= Wir lieben Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken. Vorausgesetzt, sie denken dasselbe wie wir. (Mark Twain)

= Was Gott an und für sich ist, wissen wir so wenig, als ein Käfer weiß, was ein Mensch ist. (Zwingli)

= Babys schreien in ihrer Muttersprahe.

= Man sollte jeden Tag tanzen, und sei es nur in Gedanken.

 

Bleiben Sie gesund !

= Das Vitamin B12 hat eine zentrale Bedeutung für unser Nervensystem; bei einer Unterversorgung kann es zu Ermüdungs- und Erschöpfungszuständen bis hin zu Depressionen kommen. Ein B12-Mangel ist hierzulande weit verbreitet. Vitamin B12 findet sich fast ausschließlich in Fleisch und tierischen Nahrungsmitteln.

= Laut einer groß angelegten Untersuchung der Loma Linda University in Kalifornien steigt das Brustkrebsrisiko ganz erheblich, wenn Frauen Kuhmilch trinken.

Nicht für alle – aber für nicht wenige Menschen haben Milch und Milchprodukte negative Folgen: Verdauungsprobleme, Verschleimung, Allergien, Mandel-Entzündungen- und Vereiterungen, Asthma, Hautkrankheiten, Ekzeme und Heuschnupfenerkrankungen. Wenn Sie unsicher sind, können Sie das analysieren lassen.

= Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen u.a.) enthalten viel Eiweiß und senken das Risiko, vorzeitig zu sterben – so das Fazit von 32 Studien, die im British Medical Journal veröffentlicht wurden.

= Das richtige Fett wählen! Verwenden Sie zum Braten und für das Salatdressing gesunde Fette wie Raps- oder hochwertiges Olivenöl. Garen und backen Sie Lebensmittel nur so lange wie nötig und lassen Sie nichts anbrennen!

= Eine im Fachmagazin Annals of Internal Medicine veröffentlichte Analyse der Daten von 500.000 Personen ergab, dass sehr heiße Getränke das Risiko für Speiseröhrenkrebs deutlich erhöhen. Heißgetränke mit einer Temperatur von mehr als 65 Grad wurden von der Agentur für Krebsforschung als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft.

= Hunger macht aggressiv. Ein zu niedriger Blutzuckerspiegel befördert Ehestreit bis hin zu häuslicher Gewalt. „Wenn Sie eine schwierige Unterhaltung mit Ihrem Partner beginnen, sollten Sie vorher gegessen haben!“

= Kauen Sie Ihr Essen so lange, bis Sie es trinken können!

= Immer wieder richtig: Ohne tägliche Bewegung geht es nicht !! Stehen ist besser als sitzen – Gehen ist besser als stehen – Fahrrad fahren oder leichtes Joggen ist noch besser – Draußen ist besser als drinnen, weil helles Licht positiv wirkt (selbst bei bedecktem Himmel ist das Licht draußen acht mal heller als drinnen) – Auch im Fernsehsessel können Sie ein wenig Gymnastik machen (kleine Hanteln nutzen oder Kopf nach links und rechts drehen u.v.a.m.) – Holen Sie Ihre sechs Flaschen alkoholfreies Bier abends einzeln aus dem Keller!

 
 

Nur ein Vogelschiss

Aussage des überlebenden Zeugen van der Straaten im Nürnberger Prozess (nach Raul Hilbergs „Die Vernichtung der Juden“):

„Eines Tages begaben sich zwei Buna-Häftlinge, Dr. Raymond van der Straaten und Dr. Fritz Löhner-Beda, an ihre Arbeit, als eine aus IG-Farben-Größen bestehende Besuchergruppe des Weges kam. Einer der Direktoren wies auf Dr. Löhner-Beda und sagte zu seinem SS-Begleiter: „Diese Judensau könnte auch rascher arbeiten.“ Darauf bemerkte ein anderer IG-Direktor: „Wenn die nicht mehr arbeiten können, sollen sie in der Gaskammer verrecken.“ Nachdem die Inspektion vorbei war, wurde Dr. Löhner-Beda aus dem Arbeitskommando geholt, so geschlagen und mit Füßen getreten, dass er als Sterbender zu seinem Lagerfreund zurückkam und sein Leben in der IG-Farbenfabrik Auschwitz beendete.“

Fritz Löhner-Beda schrieb hunderte Texte zu Liedern und Operetten (Was machst du mit dem Knie lieber Hans, Blume von Hawai, Das Land des Lächelns). Die Top-Manager, die seine Ermordung verschuldeten, sind namentlich bekannt: Dürrfeld, Ambros, ter Meer, Krauch und Bütefisch.

 
 

Frauen – Quote

Ministerpräsident Söder ist intelligent und abgebrüht. Jetzt fordert auch er eine Frauenquote für Vorstände von Großunternehmen. Intelligent ist er, weil das für eine eventuelle Kanzlerkandidatur natürlich Stimmen bringt und abgebrüht ist er, weil er weiß, dass diese Quote rechtswidrig wäre. In der freien Marktwirtschaft kann der Gesetzgeber keinem Privatunternehmen vorschreiben, wer in den Vorstand berufen wird.

Gideon Böss sagt dazu: „Unabhängig von allem anderen, ist der Quoten-Vorstoß natürlich der pure Sexismus. Schließlich soll der prüfende Blick auf die Genitalien darüber entscheiden, wer die Führungsposition bekommt. „

Und Karen Horn: „Die Quote ist ein erniedrigendes Privileg.“

Und Ronald Gläser: „Die Behauptung, Frauen würden weniger verdienen als Männer, wird auch durch ständiges Wiederholen nicht richtig. Wahr ist, dass es keinen einzigen Tarifvertrag gibt, in dem definiert ist, dass Frauen für dieselbe Arbeit weniger Geld bekommen als ihre männlichen Kollegen. Die Tatsache, dass Männer im Schnitt mehr verdienen als Frauen hat damit zu tun, dass sie länger arbeiten und/oder größere Risiken eingehen. Die Lüge vom Gehaltsgefälle wurde erdacht von aus Steuergeldern besoldeten Gender-Inquisitoren.“

Warum sind bei den Start-Ups und generell bei Unternehmens-Gründungen so wenig Frauen dabei?

Warum studieren deutlich weniger als 20 Prozent der Frauen Naturwissenschaften und warum lassen sich relativ wenige Frauen zu Ingenieuren ausbilden? In beiden Berufen haben auch Frauen sehr gute Aufstiegschancen.

Die abartigste Schlagzeile zu diesem Thema war damals nach der Finanzkrise in einer Sonntagszeitung zu lesen: „Weibliches Potenzial verkümmert, während männliche Minderleister aufsteigen. War das der Grund für die Finanzkrise?“