Ohne Freiheit kein Glück – Ohne soziale Gerechtigkeit keine Freiheit !

„Damit ein Individuum frei sein kann, muss es politisch, ökonomisch und sozial frei sein.“ (Timothy Garton Ash)

Europa ist frei. Die europäischen Bürger sind frei. Deutschland hat sich diese Freiheit mit der umfassenden Aufarbeitung seiner Nazivergangenheit verdient. Portugal, Griechenland und Spanien haben ihre Diktaturen hinter sich gelassen. Linke und rechte extremistische Parteien haben wenig Chancen zur Machtübernahme, weil die Europäische Union mit jedem Tag stärker wird. Angesichts der Entwicklungen in Amerika und in Asien haben wir viele Gründe, diesen Weg der Freiheit weiter zu gehen.

Aber zur politischen Freiheit gehört auch die soziale Freiheit und die wird in Europa immer noch mindestens 100 Millionen Menschen verwehrt, weil sie im falschen Milieu, im falschen Stadtviertel oder in der falschen Familie aufwachsen. Was nutzt z.B. einer deutschen Frau die im Grundgesetz garantierte Würde des Menschen, wenn ihr diese Freiheiten aus religiösen Gründen verwehrt wird? Ein Junge, der in asozialen und oft gewalttätigen Verhältnissen aufwächst, nutzt die Freiheit, um die Schule abzubrechen und zu stehlen und jedwede Empathie zu negieren.

Also lasst uns unser Grundgesetz respektieren und allen Bürgern Europas die Chance geben, in „Würde“ zu leben.

Die einzelnen europäischen Länder müssen dann noch lernen, sich weniger national zu definieren und sie müssen lernen, Konflikte friedlich und konstruktiv zu bewältigen.

Außenpolitisch kann Europa das „Herz“ der Welt werden, indem es die Idee von Frieden und Freiheit nach Amerika und Asien exportiert. (Und meinen Wunschtraum realisiert und Russland langfristig in die Europäische Union integriert)

 

Fußball – Fetischist

Lieber Fußball ohne Zuschauer als gar kein Fußball !! Für mich ist es ein großes Glück, dass ich fast jeden Abend Fußballspiele anschauen und mich für ein paar Stunden von meinen Sorgen und denen der Menschen ablenken kann. Und so wie mir geht es einigen Millionen Fußball-Fans in Deutschland.

Ich muss mich auch ablenken von den Klugscheißer-Kommentaren diverser Fußball-Journalisten, die jetzt zur Hochform auflaufen und unseren geliebten Fußball niedermachen. Der Fußball-Hasser Thomas Kistner von der Südeutschen Zeitung läuft zur Hochform auf: Er kritisiert den Fußball als „Glücksritter-Branche, wo Weitblick und Strategie weithin mit Klüngelwirtschaft und Intrigen übersetzt werden. Was ja nie ein Problem war über all die fetten Jahre, in denen es die Euro-Milliarden einfach so durchs Dach reingehagelt hat. Brandherde überall, es geht bergab mit der Liga, die virusbedingt in wachsende Finanznot schlittert.“

Unser Fußball hat zwei Weltkriege überlebt und wird auch diese schlimme Corona-Epidemie überstehen. Wir werden wieder in die Stadien gehen und vor den Fernsehern sitzen und wir werden den Kistners dieser Welt den Stinkefinger zeigen!

 
 

Hermann Hesse:

Darum ist uns irrenden Brüdern Liebe möglich noch in der Entzweiung.

Und nicht Richten oder Hass, sondern geduldige Liebe, liebendes Dulden führt uns dem heiligen Ziele näher.

 
 
 

Gott ist Liebe

Dr. Manfred Flerus schreibt in einem Leserbrief:

„Ich möchte zur Aktualität der Gottesfrage empfehlen, einmal beim Mystiker Meister Eckhart nachzulesen: Gott ist der Seelengrund des Menschen. Gott ist keine Person, Gott ist kein Wesen. Gott ist nicht einmal etwas Seiendes. Gott ist reine Intellektualität und sonst gar nichts. Sehr deutlich wird das dann noch, wenn man wie im ersten Johannesbrief (Kap. 4) das Wort „Gott“ durch „Liebe“ ersetzt. Dann wird klar: Das Göttliche ist niemals außerhalb, sondern als Seelengrund das Ureigentliche des Menschen. Das Göttliche wird im Lieben und Geliebtwerden sichtbar und erfahrbar.“

 

Antwort auf die Frage:

Woher kommt all dieser Hass und die Bereitschaft, extreme Parteien zu wählen oder Corona zu leugnen oder rassistischen Ideologien hinterherzulaufen ?

“ U n w i s s e n h e i t ist die Mutter des Misstrauens, der Feindseligkeit und von Abscheu. Unwissenheit ist auch die Mutter der Angst.“ (Thich Nhat Hanh)

 

Ich bin Präsident und Star-Ökonom! Was interessieren mich die Fakten!

Dieser Mann begegnet uns auf allen Kanälen. Marcel Fratzscher ist Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), erklärt den Menschen die angeblich wachsende Ungleichheit, adelt die ein neues Wirtschaftssystem fordernden Klimaaktivisten zu Erneuerern der Marktwirtschaft und preist China als ökologisches Vorbild. Mit den Fakten nimmt der Herr es nicht so genau. In seinem neuen Buch schreibt er über die staatliche Unterstützung für die Commerzbank und behauptet, der Staat könne diese Unterstützung nicht zurückfordern, da „die Sorge groß ist, die Commerzbank könne dadurch in Schieflage geraten“.

Fakt ist, dass die Commerzbank die aus der Finanzkrise resultierenden direkten Hilfen schon vor Jahren vollständig zurückgezahlt hat. „Bereits im Jahr 2011 haben wir 11,5 Milliarden Euro zurückgeführt, weitere 1,6 Milliarden Euro folgten 2013. Zudem haben wir für Ausgleichszahlungen, Garantieprovisionen und Dividenden rund 1,4 Milliarden Euro gezahlt.“ – so die Stellungnahme der Commerzbank. Herr Fratzscher hätte die Angaben der Commerzbank auch in regierungsamtlichen Unterlagen nachlesen können. Als Student wäre er mit seinem Buch bei jedem Examen durchgerasselt.

 

Zur aktuellen Lage

= Wir Deutsche sehen uns zu kritisch – in der Welt sind wir beliebt! Viele Menschen treibt die Sorge um, dass Politiker mit totalitären Vorstellungen an Macht gewinnen. Deutschland wird als Gegenpol zu den USA unter Donald Trump gesehen und die „nüchterne“ Politik Angela Merkels wird gelobt: „Sie ist eine starke Persönlichkeit und zeigt Rückgrat“ heißt es in Kanada und in China nennt man sie eine „weibliche Ikone“. Die Flüchtlingskrise wird genannt, warum unser Land als „Verfechter westlicher Werte“ gesehen wird und ein Mexikaner ergänzt, damit habe Deutschland bewiesen, dass „die Unantastbarkeit der Würde keine leere Worthülse ist. Die Grenzöffnung hat Deutschland ein menschliches Antlitz“ gegeben. In Israel werden wir wegen unserer stabilen politischen Verhältnisse beneidet und in Serbien stellt ein Befragter fest: „Deutschland hat ein unglaubliches Verfassungsgericht, das sich fundiert mit gesellschaftlichen Entwicklungen beschäftigt und das Grundgesetz zukunftsorientiert auslegt“. Die deutsche Wirtschaft erfährt große Anerkennung und das duale Bildungssystem ist eine der Ursachen dafür, dass wir als eine der weltweit führenden Technologie-Nationen gesehen werden.

= Die von vielen Konkurrenten zum Teufel gewünschte „Seidenstraße“ ist ein riesiger Erfolg. Das Verkehrsaufkommen auf den Güterzugverbindungen mit China hat sich trotz Corona fast verdoppelt. Ein Drittel des gesamten Handelsvolumens zwischen China und Europa auf der Schiene läuft über den Duisburger Hafen. Die Seidenstraße ist keine Einbahnstraße, weil auch Güter von Europa nach China und in die anderen asiatischen Länder transportiert werden.

= Die in mehrfacher Hinsicht reaktionär/nationalkonservative polnische Regierung will zurück ins Mittelalter. Das vom polnischen Verfassungsgericht bestätigte Verbot der Abtreibung bringt die jüngeren Generationen auf die Barrikaden. Selbst nicht lebensfähige Babys sollen geboren und noch getauft werden bevor sie begraben werden. Jaroslaw Kaczynski ist Chef der Regierungspartei PiS und will vor allem die polnische Kirche und die polnische Geschichte verteidigen. Polen ist ein Beispiel dafür, dass die DNA der Europäischen Union noch verpflanzt werden muss.

= Lange nichts mehr von der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar gehört und auch nichts davon, wie es denn diesem alle humanen Rechtsnormen brechenden Land gelungen ist, die WM zu ergattern. Wir Fußball-Fans sind tief beschämt. Mit Entsetzen habe ich aus der NZZ folgende Geschichte erfahren: Ein Gruppe von 42 australischen Passagieren wollte nach Hause und hatte in Katar das Flugzeug gewechselt und wartete fast drei Stunden auf den Abflug. Dann kam eine Durchsage: Alle Frauen sollten das Flugzeug verlassen; sie wurden zu zwei Ambulanzen geführt und erhielten die Anweisung, sich wegen einer gynäkologischen Untersuchung auszuziehen; wenn sie sich weigerten, würden sie nicht mehr zurück ins Flugzeug gelangen. Der Grund: In einem Waschraum des Flughafens war ein zu früh geborenes Baby entdeckt worden und die Behörden suchten die Mutter, die sie irgendwo auf dem Flughafen vermuteten. Katar praktiziert eine strenge Form des Islam. Danach werden Frauen, die unverheiratet Kinder bekommen, schwer bestraft. Als die untersuchten Frauen in ihr Flugzeug zurückkehrten, waren sie natürlich völlig aufgelöst, sie zitterten und weinten; sie waren traumatisiert. Die australische Außenministerin sagte im Fernsehen, die Polizei untersuche diesen „extrem beunruhigenden und abstossenden Vorfall.“

= Die Corona-Pandemie hat die Pläne der EU zur Modernisierung der europäischen Wirtschaft nur aufgeschoben aber nicht aufgehoben. Ursula von der Leyen schreibt dazu in der FAZ:

„Ich wünsche mir das neue Europäische Bauhaus als kreative und interdisziplinäre Bewegung. In den kommenden zwei Jahren sollen zunächst fünf Europäische Bauhaus-Projekte in verschiedenen Ländern der Union entstehen. Alle sind dem Thema Nachhaltigkeit verpflichtet, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Diese reichen von naturnahen Baustoffen und Energieeffizienz über Kunst und Kultur, Demographie, zukunftweisende Mobilität bis zu ressourcenschonender digitaler Innovation. Sie sollen ein kreatives Experimentallabor und Andockstelle für europäische Industrien sein und Ausgangspunkt für ein europa- und weltweites Netzwerk, das die wirtschaftliche, ökologische und soziale Bedeutung über das individuelle Bauhaus hinaus erweitert.

Wenn wir es schaffen, Nachhaltigkeit mit gutem Design zu verbinden, dann wird das dem European Green Deal Schub und Strahlkraft verleihen über europäische Grenzen hinaus. Es soll den notwendigen gesellschaftlichen Diskurs über neue Bauweisen und Designformen anregen. Das Europäische Bauhaus sucht und gibt praktische Antworten auf die gesellschaftliche Frage, wie modernes Leben der Europäer im Einklang mit der Natur aussehen kann. Und es wird helfen, das 21. Jahrhundert schöner und humaner zu machen.“

 
 

Wir müssen für unsere Demokratie kämpfen !!!

In der Corona-Krise zeigt sich mal wieder, dass die Demokratie ein fragiles Gut ist. Ganze 22 Prozent der Ostdeutschen und nur 40 Prozent der Westdeutschen sind mit unserer Demokratie zufrieden. Die Politikverächter kommen aus allen Schichten und werden von Medien aufgehetzt. Warum kommen diese Leute nicht auf die Idee, dass die Demokratie nicht nur eine Angelegenheit der Politiker, sondern auch der Bürger ist? Warum verbessern die unzufriedenen 78 Prozent im Osten und 60 Prozent im Westen unsere Demokratie nicht – z.B. indem sie den politischen Parteien beitreten?

„Vierzig Jahre unter den Menschen haben mich ständig gelehrt, dass sie der Vernunft nicht zugänglich sind. Zeige ihnen einen roten Kometenschweif, jage ihnen dumpfe Ängste ein, und sie werden aus ihren Häusern laufen und sich die Beine brechen.“ (B. Brecht)

Die Aufgabe des Kometenschweifs haben zahlreiche Medien übernommen (nicht nur die Boulevard-Medien). Zwei Beispiele:

  • Riesenschlagzeile in der Süddeutschen Zeitung: „Jahre ohne Sommer – verglühte Landstriche, Dunkelheit, ein Einbruch bei der Nahrungsmittelproduktion und eine abstürzende Weltwirtschaft: Der Ausbruch eines Supervulkans könnte die Menschheit auch heute noch in einen Zustand vor der Zivilisation zurückversetzen.“
  • Eine von Amerika ausgehende Verschwörungstheorie besagt, dass Politiker das Blut von Kindern trinken. Inzwischen ist die Theorie auch in Deutschland angekommen.

Die Politik wird zur Zielscheibe, weil Millionen Menschen nicht wissen, wohin mit ihrem alltäglichen Lebensfrust, ihren diffusen Ängsten und Verschwörungstheorien.

Der Populismus blüht und die Hemmschwelle sinkt. Antisemitismus, Fremden- und Islamfeindlichkeit erstarken. Im Netz toben die Shitstorms und der Hass verschlägt einem die Sprache. „Bei immer mehr Menschen ist das stärkste soziale Gefühl tiefe Abscheu.“ (Amos Oz)

Ich werde wütend, wenn Medien auf der Primitiv-Ebene gegen Poltik hetzen. Die ARD bringt eine „Doku“, die wie folgt angekündigt wird: „Im Land der Lügen. Wie uns Politik und Wirtschaft mit Zahlen manipulieren“. Mit der Schlagzeile „Einwanderung: Die Flüchtlingskrise kostet den deutschen Steuerzahler fast eine Billion Euro“ hetzt eine Zeitschrift aus dem Burda-Verlag gegen die Politik, belügt ihre Leser und treibt der AfD Wähler zu.

Journalisten bezeichnen Politiker als Lügner, Schnäppchenjäger, Führungsversager und Lachnummern und beschreiben Politik als ein Pokerspiel.

Auch der Schauspieler Moritz Bleibtreu stellt seine Dummheit unter Beweis: „Wer sich auf das Spiel Politik einlässt, muss darauf gefasst sein, dass es auf den Arsch gibt. Die meisten Politiker würden gut daran tun, sich selbst um Verzeihung zu bitten.“

Der folgende FAZ-Leserbrief von Herrn Gunter Knauer aus Meerbusch sagt eigentlich alles: „Unsere Politik ist nämlich zum Verzweifeln. Besonders die Bundeskanzlerin hat aus unserem Staat ein Gemisch aus allen möglichen Staaten gemacht. Kein europäischer Staat würde sich das gefallen lassen. Die Kriminalität von Eingewanderten wird jeden Tag gefährlicher. Kein (!!) Einheimischer fühlt sich mehr wohl in eigenen Land. Und die Medien helfen dabei.“

Selbst der Star-Journalist Hanfeld spricht in der FAZ von „Europudding und von EU-Postengeschacher.“ Kapieren diese Typen nicht, dass Politiker in einer Demokratie für die beste Lösung streiten (schachern) müssen: Das ist ihre Aufgabe. Dafür sind sie gewählt! Und in der aus vielen Ländern bestehenden EU ist das besonders schwierig. Das ist das Wesen einer Demokratie !!

Frau Chefvolkswirtin Gertrud Traud von der Helaba äußert sich im Handelsblatt mit dem typischen Klugscheißer-Satz: „Nicht das Virus selbst bedroht die deutsche Wirtschaft, sondern die Einschränkungen durch die Politik.“ Und Herr Thomas Tuma (Stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts) plädiert für die umstrittene „Herdenimmunität“ und hetzt auf Primitiv-Niveau in einem ganzseitigen Artikel mit der Schlagzeile „Wahnsinn Lockdown“:

„Der Bundesregierung ist das offenbar egal. Sie will die Zügel wieder anziehen, wie es zuletzt oft hieß. Als seien wir störrische Pferde. In der Beschlussvorlage der Kanzlerin zu ihrem jüngsten Gipfel mit den Ministerpräsidenten heißt es u.a. streng: „Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt.“ Wir sind aber keine Höhlenbewohner mehr, sondern Menschen. Trotzdem werden nun wieder Freiheiten eingeschränkt, auch Grundrechte. Und es wird billigend in Kauf genommen, dass nun endgültig Teile der Wirtschaft irreparabel geschädigt werden. Diese Krise hat Verantwortliche. Das Virus ist leider nur einer davon.“

Auch ich habe einen Traum: Mit einer Änderung des Grundgesetzes werden alle volljährigen Bürger unseres Landes zu folgenden Aktivitäten verpflichtet:

  • Jeder muss einen Kurs „Politische Bildung“ absolvieren und eine Abschlussprüfung bestehen.
  • Jeder muss einer der demokratisch legitimierten Parteien beitreten und dort mindestens drei Jahre lang jede Parteiversammlung aufsuchen; danach kann er aus der Partei austreten oder die Partei wechseln. Wer sich weigert, verliert das Wahlrecht.
  • Jeder erklärt sich grundsätzlich bereit, für ein Parteiamt und/oder für ein politisches Amt (Stadtrat, Land- oder Bundestagsabgeordneter, Kreistagsabgeordneter) zur Verfügung zu stehen.
  • Alle Bürger werden per Gesetz verpflichtet, an allen Wahlen teilzunehmen; Stimmenthaltung ist möglich.
  • Eine Ausweitung der Bürgerrechte über Volksabstimmungen wird abgelehnt.

 

Kurz und interessant

= Iris Hundertmark ist die einzige Apothekerin Deutschlands, die keine homöopathischen Präparate anbietet. Das hat ihr eine Morddrohung eingebracht. Und steigende Umsätze. (Im Jahr 2019 betrug der Umsatz mit homöopathischen Arzneimitteln in Deutschland 676 Millionen Euro.)

= Neuer Weltrekord: Eine Pfuhlschnepfe ist in neun Tagen ohne Zwischenlandung von Alaska nach Neuseeland geflogen – das sind mehr als 12.000 Kilometer. Die Schnepfe war mit einem Ring markiert und wurde während der gesamten Reise von einem Satelliten verfolgt.

= Auf dem Waldfriedhof in Münster ruhen 77 polnische Opfer des Nationalsozialismus; ihrer wird ebenso gedacht wie der gefallenen Soldaten beider Weltkriege auf dem „Russenfriedhof“.

= John Ratcliffe ist Koordinator der 17 (s i e b z e h n !!) amerikanischen Geheimdienste !

= Groß angelegte Studien haben ergeben, dass die große Mehrheit der Menschen sich die Beachtung der folgenden „zentralen Werte“ wünschen: Gerechtigkeit, Freiheit, Altruismus (vergleichbar mit Liebe), Achtung der Würde der Person und Dazugehörigkeit zu einer Gemeinschaft.

= Knapp 80 Prozent der weißen Evangelikalen sind für Trump.

= Auf den Bürgersteigen der Metropole New York stehen Kühlschränke mit kostenlosen Lebensmitteln. In Zeiten der Corona-Krise ist die Nachfrage riesig.

= Absurdistan: Die Oper in Köln soll für 880 Millionen Euro und die in Stuttgart für eine Milliarde Euro s a n i e r t werden. Das sind nur die geplanten Kosten.

= Die vatikanische Glaubenskongregation hat mitgeteilt, dass die Taufformel nicht verändert werden dürfe. Es ging um Priester, die statt des vorgeschriebenen „Ich taufe……“ die Gemeinde mit einbezogen hatten: „Wir taufen …….“. Das sei ungültig entschied der Vatikan – solche Taufen müssten wiederholt werden.

= Jetzt nimmt China den Klimaschutz mit aller Macht ins Visier !

= Dank neuer Immuntherapien können Menschen mit Multipler Sklerose heute viele Jahre ein weitgehend normales Leben ohne Behinderungen führen.

= Die Äcker werden automatisiert: Roboter können inzwischen säen, jäten und pflücken. Landwirte hoffen, mit ihnen den Mangel an Arbeitskräften auszugleichen.

 
 

Lama – Liebe

Es trägt schwere Lasten, es liefert Wolle und Fleisch und erträgt die Kälte in den Bergen ohne Probleme. Wer als Lama so viel leistet, darf sich auch prächtig herausputzen. Überall in den Anden schmücken die Lama-Besitzer an besonderen Festtagen ihre Tiere – je bunter, desto schöner!

In Ecuador ziehen die Bauern am Weihnachtstag mit ihren schwer beladenen Tieren von den Bergen zur Kirche. Vor der Krippe legen sie Säcke mit Lebensmitteln nieder und bitten um Gottes Segen für ihre Familien und Tiere. Dann beginnt das große Fest für alle. (Kontinente)

 
 

Duftende Himmelsgabe

Auf glühenden Kohlen verbreitet er ein wunderbares Aroma: Der Duft von Weihrauch erfüllt Kirchen, Tempel und Badezimmer: Die Körner mit der besten Qualität kommen aus Somaliland. Hier leben ganze Dörfer vom Handel mit dem kostbaren Baumharz.