Kurz und interessant

= Das Klima der Erde ist nicht konstant, sondern schwankt schöpfungsbedingt ständig zwischen Kalt- und Warmzeiten. Temperaturen wie heute – und sogar noch wärmer – erlebte die Welt bereits in der mittelalterlichen Wärmeperiode vor rund 1000 Jahren. Damals betrieben die Wikinger auf Grönland Ackerbau, und Wein wurde von England bis nach Norwegen angebaut. (Emanuel Brandt)

= Der Stada-Konzern hat ein neues Medikament gegen Parkinson entwickelt, das jetzt an die Apotheken ausgeliefert wird.

= Herr FDP-Generalsekretär Volker Wissing in der FAZ a.S.: „Diese Corona-Politik ist eine Zumutung!“ Man könnte eher den aktuellen Zustand der FDP als eine Zumutung bezeichnen.

= Dem Bodensee gehen die Fische aus. Fischer fangen weniger und Touristen bekommen Importfisch auf den Teller. Der Grund ist nicht die Umweltverschmutzung – sondern das Gegenteil. Der See ist aufgrund der vor 30 Jahren begonnenen grünen „Rettet-den-Bodensee-Aktion“ zu sauber geworden.

= ARD und ZDF kommen dem „Bildungsauftrag“ immer mehr nach. Das „Quiz mit Jörg Pilawa“ wurde 20 Jahre nach der ersten Folge in das Abendprogramm befördert. Dort werden die Zuschauer mit interessanten Fragen gebildet – z.B.: „Wie lautet der Spitzname von Eric Cartwright aus der Serie Bonanza?“ Oder: „Welches Model zeichnet sich durch einen Leberfleck über der Oberlippe aus?“ Das geht so bis 23.30 – dann folgt endlich ein Krimi – K l a s s i k e r ! (Donna Leon)

= „Weil Gott es so will“ – unter diesem Titel ist bereits jetzt eines der wichtigsten Bücher des Jahres erschienen. Es enthält 150 Zeugnisse von Frauen, die sich zum priesterlichen Dienst berufen wissen. Das Buch zeigt: Das Thema gehört in keine Nische, sondern in die Mitte der kirchlichen Diskussion. (C.i.G.)

= „Ich bin davon überzeugt, dass unsere katholische Kirche eine „amputierte“ Kirche ist, weil sie mehr als die Hälfte der Gläubigen, nämlich die Frauen, von den Weiheämtern ausschließt. Im gesellschaftlichen Zusammenhang nennt man eine solche Ungleichbehandlung Diskriminierung.“ (Sr. Philippa Rath)

= „Das Ende des Lenkrads“ – mit solchen Parolen werden die selbstfahrenden Autos angekündigt. Will das überhaupt irgend jemand? Bei einer Umfrage haben sich jetzt nur zwölf Prozent daran interessiert gezeigt – 88 Prozent haben Spaß mit dem Lenkrad in der Hand.

= Jetzt hat ein amerikanischer Admiral im Senat mitgeteilt, dass bis 2027 ein „Überfall“ Chinas auf Taiwan möglich ist. (Kommentar: Das wird China wahrscheinlich nicht riskieren, weil Taiwan bis an die Zähne mit amerikanischen Raketen bewaffnet ist. Und: Seit dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner zahlreiche Länder „überfallen“ – China nicht.)

= Deutschland ist nach wie vor als Wirtschaftsstandort hoch interessant: Nach Tesla in Brandenburg investiert jetzt die Weltfirma Apple eine Milliarde Euro in ein Zentrum für Chipentwicklung in Bayern. München entwickelt sich dank früherer Ansiedlungen großer Tech-Unternehmen, vor allem aber wegen der anwenderorientiert (!!!!) ausgeprägten Universitätslandschaft zu einem High-Tech-Zentrum. Auch Google, IBM und Microsoft haben sich an der Isar niedergelassen.

= Matthias Platzeck: „Schule müsste so sein, dass sich ein Kind jeden Morgen darauf freut hinzugehen. Sie sollte immer ein Haus frohgemuter Kinder sein, fröhlich, voller Zuversicht und ohne Angst.“

 

Geld anlegen und ruhig schlafen

Viele Menschen wollen für das Alter oder für einen zukünftigen Hauskauf oder zur eigenen Beruhigung sparen. Man könnte angesagte Aktien sehr erfolgreicher Unternehmen kaufen und darauf bauen, dass deren Kurse weiterhin stark steigen. Und man kann Aktien „langweiliger“ großer Unternehmen kaufen, die schon seit hundert Jahren existieren und die Weltkriege und Finanzkrisen und Coronakrisen überstehen und die andauernd gute Dividenden zahlen.

Nach dem Motto „Gegessen wird immer!“ gehören die Aktien von Nestlé (WKN A0Q4DC) und Unilever (WKN A0JNE2) und Danone (WKN 851194) zu dieser Kategorie. Diese Firmen sind in fast allen Ländern der Welt vertreten und produzieren dutzende Marken vom Speiseeis über klassische Lebensmittel bis hin zu Gesundheitsprodukten.

Langweilig sind auch Versicherungsaktien wie Allianz (WKN 840400) und Talanx (TLX100) und Münchner Rück (WKN 843002) und Hannover Rück (WKN 840221), die alle sehr solide finanziert und erfolgreich sind und die Dividenden zwischen vier und sechs Prozent zahlen und deren Kurse mit hoher Wahrscheinlichkeit stärker steigen, als eine anwachsende Inflationsrate.

Die gesamte Pharmabranche ist wegen neu entwickelter Forschungsmethoden höchst interessant. So werden Sanofi (WKN 920657) und Novartis (WKN 904278) von Fachleuten besonders stark eingeschätzt; beide zahlen Dividenden zwischen vier und sechs Prozent.

Die russische Sberbank (A1JB8N) will von dem schwierigen Bankgeschäft nicht abhängig sein und hat in den letzten Jahren zahlreiche Unternehmensbeteiligungen aus den Bereichen Online-Bezahlung, Gesundheits-Fürsorge, Lebensmittel-Logistik, Kurierdienste, Streaming, Essen-Lieferanten usw. hinzugekauft. Die Dividenden-Rendite der Sberbank beträgt z.Zt. 4,5 Prozent und wird wahrscheinlich wieder auf sechs bis acht Prozent wachsen.

Und immer wieder der wichtigste Hinweis: Kaufen Sie k e i n e Aktien-Fonds und keine Aktien-ETF mit Gesamt-Gebühren über 0,20 Prozent !!

Viel Erfolg !!

 
 

Die Höhle der Hände in Argentinien birgt eines der ältesten Zeugnisse der Malerei

Auf der Insel Sulawesi, früher Celebes genannt, wurden im Jahr 2014 rot umrandete Handabdrücke gefunden. Sie sind nach chemischen Analysen vor 40.000 Jahren entstanden und damit die bisher ältesten Zeugnisse von „Malerei“ auf der Welt. Was haben sie bedeutet? Wie kam der Homo sapiens, dessen Ursprung wir in Afrika vermuten, auf diese Insel? Ist dies der Anfang von Kunst? (Peter B. Steiner in C.i.G.)

 

D a n k e !!! Willy Brandt und Helmut Schmidt und Gerhard Schröder und Angela Merkel haben unser Land vorangebracht !!!

Das wiedervereinigte Deutschland geniesst in der ganzen Welt Respekt und Anerkennung. Aus einem in zahllose Kriege und Massenmord verwickelten Land ist ein friedliches Land geworden, das sich mittlerweile zum „weltweit zweitgrößten humanitären Geber“ entwickelt hat.

Deutschland ist ein wunderschönes Land mit all seinen Seen und Flüssen und Bergen und Tälern und Vögeln und Wäldern und Blumen!

Deutschland gehört trotz seiner Vorgeschichte und ohne nennenswerte Bodenschätze zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Ländern der Welt. Viele Millionen Menschen würden gerne nach Deutschland einwandern, um sich hier eine lebenswerte Existenz aufzubauen.

Die Aufnahme von Millionen Kriegsflüchtlingen und in bitterster Armut lebenden Menschen wird in die Weltgeschichte eingehen.

Wie stabil sich Deutschland unter den verschiedenen Regierungen entwickelt hat, kann man z.B. daran erkennen, wie schnell und erfolgreich die gefährliche Finanz- und Eurokrise vor über zehn Jahren gemeistert wurde und wie die fürcherliche Corona-Epedemie unseren Zusammenhalt eher stärkt als schwächt.

Alle vernünftigen Bürger müssen zur nächsten Bundestagswahl gehen und verhindern, dass die radikalen Parteien Teil der nächsten Bundesregierung werden! Denn es gibt auch für die Zeit nach der Wahl noch sehr viel zu tun:

  • Wir müssen das Rentensystem völlig renovieren: Späteres Renteneintritsalter wegen der längeren Lebensdauer und Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze und Einbeziehung der Beamten in das allgemeine Rentensystem u.v.a.m.
  • Ein drastischer Bürokratieabbau auf allen staatlichen Ebenen und Institutionen. Tausende Gesetze und Bestimmungen können wegfallen und Arbeitsabläufe- und Aufwand können mit Hilfe der Digitalisierung deutlich vereinfacht werden. (Der von der Union und SPD soeben beschlossene 22-Punkte-Plan zum Bürokratie-Abbbau wäre genau der richtige Weg!)
  • Die Corona-Krise hat mal wieder gezeigt, dass die Bund-Länder-Kompetenzen neu gestaltet werden müssen.
  • Das Bildungs-System muss für das ganze Land vereinheitlicht und stark renoviert werden. Von einer Chancen-Gerechtigkeit sind wir immer noch weit entfernt. Die sinnvollen Vorschläge liegen seit Jahren auf dem Tisch!! (Auch politisches Wissen muss früh und kompetent vermittelt werden, damit Querdenker und Radikale ausgekontert werden).
  • Der Bundestag hat vor ein paar Tagen eine Reform des Jugendschutzgesetzes beschlossen, damit Kinder und Jugendliche besser vor sexualisierter Ansprache, Hassrede, Tracking und Kostenfallen geschützt werden. Gut so !
  • Die Besteuerung der deutschen Unternehmen darf die internationale Wettbewerbsfähigkeit nicht gefährden. Im europäischen Vergleich liegt Deutschlands Besteuerung an der Spitze und auch die Konkurrenz aus den USA wird deutlich niedriger besteuert!

Unser Ziel muss sein, noch mehr Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft zu realisieren. John Rawls formuliert das so:

„Jede einzelne Person hat das unveräußerliche Recht auf Grund- und Menschenrechte. Ihretwegen darf jeder frei von Diskriminierung auf seinen persönlichen Wegen nach Glück und Selbstverwirklichung streben. Das Gemeinwesen hat jedoch die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass jeder Bürger über die Chancengleichheit hinaus so viel an Einkommen und Wohlstand erhält, dass selbst die Allerärmsten nicht unter dem Existenzminimum leben. Dieses wiederum haben wohlhabende Gesellschaften großzügig festzulegen.“

 

Die Welt ist ein Dorf

= „Macht sich VW zum Komplizen Chinas?“ Unter dieser Schlagzeile in der FAZ fordert Margarete Bause (Sprecherin für Menschenrechte der Grünen im Bundestag) den Rückzug des VW-Konzerns aus der Uiguren-Provinz Chinas. Wie kann man nur so dumm und naiv sein wie Frau Bause und die anderen Gutmenschen? Muslimische Uiguren haben vor Jahren islamistische Terrorakte in China verübt. Die chinesische Regierung musste dem mit harter Hand entgegentreten, um eine zerstörerische Entwicklung wie in Afghanistan zu verhindern. Einerseits sind die Uiguren in ihre Region „eingesperrt“. Andererseits versucht die Regierung, das Leben der Uiguren mit Schulen und Arbeitsplätzen und Gesundheitsversorgung zu normalisieren und damit den Islamismus aus den Köpfen und Seelen zu vertreiben. Der VW-Konzern und die anderen in der Uiguren-Provinz ansässigen Unternehmen tragen damit zum Frieden bei!

Es war zu erwarten, dass die neue US-Regierung versucht, die Europäer für ein Bündnis gegen China zu gewinnen, weil sich die wirtschaftlichen Kräfteverhältnisse nach Fernost verlagern. Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder fordert im Handelsblatt: „Europa muss sich Washingtons neuem kalten Krieg gegen Peking widersetzen, weil sonst die globalen Probleme nicht zu lösen sind. Die Forderung der USA an Europa ist klar und eindeutig: Wir sollen uns in die amerikanischen Linien einreihen und gegen Peking mitmarschieren. Auch wenn China ein schwieriger politischer Partner ist, sollten wir Europäer uns nicht in den kalten Halndelskrieg hineinziehen lassen, den die USA mit China führen. Wer glaubt, Sanktionen, einseitiger Druck oder gar militärische Mittel seien wirksamer als Dialog und Konsensfindung, handelt im besten Sinne naiv, aber kaum verantwortungsbewusster. Der Weg des Dialogs ist anstrengend, gelegentlich auch frustrierend. Doch wer kann schon ernsthaft glauben, es gäbe auch nur eine einzige internationale Lösung ohne die Veto- und Atommächte China und Russland! Wir müssen China in die internationalen Strukturen, Regelwerke und Institutionen enger einbinden – auch im Interesse der USA und Europas, damit unfaire Marktbedingungen in China beseitigt werden. Hier gewinnt auch die Welthandelsorganisation an Bedeutung.

Deutschland und Europa sollten auf ihre Souveränität achten – gegenüber China und den USA!“

 
 
 
 

Die Welt ist ein Dorf

Über viele Jahrhunderte sind Deutsche in viele Länder der Welt ausgewandert, weil sie sich ein menschenwürdiges Leben erkämpfen wollten. Bei dem Film „Die andere Heimat“ von Edgar Reitz geht es um die Auswanderung von tausenden Menschen aus dem Hunsrück und aus Deutschland:

„Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht“ (Ein Film, der unter die Haut geht)

Der Hunsrück, eine Mittelgebirgslandschaft in Rheinland-Pfalz, erstreckt sich von West nach Ost über Hochwald, Idarwald, Lützelsoon, Soonwald und Binger Wald über rund 100 Kilometer zwischen Trier und dem Mittelrheintal, in der Breite zwischen Mosel und Nahe in einer Zone von rund 50 Kilometern. „Mosel, Nahe, Saar und Rhein schließen rings den Hunsrück ein!“ – mit dieser sogenannten Eselsbrücke wurde Generationen von Schulkindern die Lage ihrer Hunsrückheimat nahegebracht. Die Gegend, die durch eine schöne und waldreiche Naturlandschaft besticht, gilt als strukturschwaches Gebiet, größere Industriegebiete stellen die Ausnahme dar.

Im Hintergrund des Films steht ein außergewöhnliches Ereignis der deutschen Geschichte: Hunderttausende von Landsleuten verließen im frühen 19. Jahrhundert die Heimat und zogen in die „Neue Welt“. Oft waren es ganze Familienverbände, die sich gemeinsam entschlossen, ihren gewohnten Lebensraum hinter sich zu lassen. In manchen Gegenden entstand buchstäblich eine Auswanderungs-Obsession. Man muss sich wohl vorstellen, dass es jahrelang in den Kneipen, unter den Dorflinden und während der Familienfeste kein aktuelleres Gesprächsthema gegeben hat, als die Erwägung, die ganze Mühsal des deutschen Alltagslebens einfach abzustreifen und ein neues Lebensglück jenseits der Weltmeere zu suchen.

Der Hunsrück gehörte zu den Regionen Deutschlands, die am stärksten von der Auswanderung betroffen waren. Die meisten Auswanderer suchten das Glück im fernen Brasilien, von wo aus die brasilianische Regierung unter Kaiser Pedro I. und seiner österreichischen Frau Maria Leopoldine größte Anstrengung unternahm, in Deutschland Einwanderer anzuwerben, um das Land urbar zu machen. Besonders gesucht waren Menschen, die sowohl Handwerk als auch Landwirtschaft beherrschten.

Diese Kombination von Kenntnissen fand man vor allem in ärmeren Gegenden Deutschlands, dort, wo die Bauernhöfe klein und ertragsarm waren, sodass die Söhne immer noch ein Handwerk ausüben mussten, um die Familien ernähren zu können. Kein Landstrich erfüllte solche Bedingungen besser, als der Hunsrück. Allein im Jahr 1846 wurden 1230 Familien aus dem Hunsrück gezählt, die im Süden Brasiliens ankamen, um ein neues Leben zu beginnen.

In den entlegenen Gegenden Deutschlands, zu denen auch der Hunsrück zählte, war erst nach dem Wiener Kongress die allgemeine Schulpflicht eingeführt worden. Bauern- und Handwerker-Kinder hatten nach 1815 erstmals Zugang zu Büchern, Zeitungen, den sogenannten „Intelligenzblättern“ und Kalendergeschichten und lernten, lesend die Welt „mit wissendem Blick“ zu betrachten.

Die Kenntnis von Geografie, Geschichte und Politik war seitdem enorm gewachsen, während gleichzeitig die Enge und Aussichtslosigkeit des eigenen Landes immer klarer ins Bewusstsein rückte und in Freundeskreisen diskutiert wurde. Die Jahre des sogenannten „Vormärz“ waren zugleich die Zeit der deutschen Romantik und der erwachenden Freiheitsideale. Die Menschen entdeckten ihr „Ich“ auf neue Weise. Sie spürten einen inneren Reichtum, der aus ihren Gefühlen, ihren Gedanken, ihren Fähigkeiten entstehen konnte; kurz: es war ein neues geistiges und soziales Klima, aus dem heraus die große Auswanderungswelle ihre Dynamik gewann.

 
 

Ekelhafte Heuchelei

Große SPIEGEL-Schlagzeile: „Eins zu einer Million – Man stirbt viel eher in der Badewanne als bei einem Terrorakt, sagt der englische Risikoforscher David Spiegelhalter. Dennoch haben die Deutschen Angst: Vor Anschlägen, vor Veränderungen, vor dem sozialen Abstieg. Warum bloß?“

Vor und nach dieser Schlagzeile hat der SPIEGEL bewiesen, dass er selbst solch extreme Panikmache schürt. Beispiele:

  • SPIEGEL: „Rettung durch Killerwespen. Eine von Blattflöhen verbreitete Pflanzenseuche tötet weltweit Zitrusbäume. Agrarforscher suchen nach Gegenmitteln. D r o h t eine E n d e des Orangensafts?“
  • SPIEGEL: „Die Multikrise. An den Börsen wächst die Angst vor einem Crash. Warum sich die Risiken der Weltwirtschaft häufen – und gegenseitig verstärken.“ (Nach dieser SPIEGEL-Schlagzeile s t i e g e n die Kurse deutlich!!)
  • SPIEGEL: „Fliegt auf Rot. Schädlinge: Eine aus Asien eingeschleppte Fliegenart versetzt Winzer in Panik. Das Insekt verbreitet sich massenhaft in Obstplantagen und Weinbaugebieten.“
  • SPIEGEL: „Kochendes Meer vor Helgoland. Geokundler warnen vor einer unterschätzten Gefahr: Auch an der deutschen Nordseeküste können Tsunamis auftreten.“
  • SPIEGEL: „Wegen der Sonnenfinsternis zum Frühlingsanfang könnte es zu einem großflächigen Ausfall der Solaranlagen kommen. Droht gar ein Zusammenbruch der Stromnetze?“
  • SPIEGEL: „Die Erde schrumpft. Chinas Aufschwung schwächelt, Brasilien versinkt in der Rezession, der internationale Handel, an dem jeder vierte Job in Deutschland hängt, wächst nur noch schleppend: War´s das mit der Globalisierung?“
 

Die Quadratur des Kreises

Man möchte nicht mit den Politikern tauschen. Bei jeder Entscheidung, die sie in Sachen Corona treffen, wird massiv Kritik geübt. Wird – wie jetzt – etwas gelockert, dann kommen die Einzelhändler und die Gastwirte und die AfD und fast alle Medien und brüllen: Viel zu wenig !! Und die Lauterbachs dieser Welt wissen sofort: Jetzt kommt die dritte Welle mit tausenden Toten!!

Ein typisches Beispiel liefert der Berliner Journalist Christoph Prantner, der in der NZZ mit der Schlagzeile kommt: „Deutschland im Dauer-Lockdown. Zu Tode geschützt ist auch gestorben“

Zu wenig Impfstoffe bestellt! Die falschen Impfstoffe bestellt! Impfstoffe können auch schaden! Hunderttausende Unternehmen gehen pleite! Die finanzielle Unterstützung der Regierung kommt zu spät! Schwere psychische Probleme bei Kindern und Ehepartnern! Eine ganze Generation verpasst den schulischen Anschluss! Der Tourismus geht den Bach runter!

Das alles und noch viel mehr hat natürlich die Regierung zu verantworten. Diese Politiker sind Stümper! Die können es einfach nicht!

Eigentlich ist es wie immer: Wenn es Probleme gibt, wenn die lieben Mitbürger mal wieder frustriert oder gelangweilt sind, dann ist d i e Politik schuld.

D i e Politik – das sind nicht irgendwelche anonymen Mächte oder Handlanger von Interessengruppen – das sind jene z w e i Prozent unserer Bevölkerung, die einer politischen Partei beigetreten sind und die nach bestem Wissen und Gewissen versuchen, unserem Land – also den Deutschen – zu dienen und die so gut wie nie Anerkennung oder Dank erfahren. Haben Sie schon mal in den Medien erlebt, dass erfolgreiche Arbeit der Politiker angemessen gewürdigt wird oder dass mal jemand sagt oder schreibt: D a n k e !

Ja! Es gibt auch falsche politische Entscheidungen. Es gibt Politiker, die faul sind oder unseriös. Es wäre durchaus möglich, eine noch bessere Politik zu realisieren – aber dann müssten sich ein paar Millionen deutsche Bürger in den demokratischen Parteien anmelden und ihr Wissen und ihre Erfahrung zusätzlich einbringen! Aber nein! Es ist doch viel bequemer und cooler und angesagter, sich in den sozialen Medien mit aggressiver und oberflächlicher Politikerschelte zu profilieren!

Liebe Leser, bitte melden Sie sich in der CDU/CSU oder der SPD oder der FDP oder bei den Grünen an und machen Sie mit! Und wenn Sie sich zu alt fühlen, dann motivieren Sie ihre Kinder oder Ihre Enkel oder Ihre Freunde dazu!

Deutschland ist ein gutes und erfolgreiches Land! Das haben wir auch den Menschen zu verdanken, die sich seit 1949 der Politik zur Verfügung gestellt haben!

 
 

Lach mal !

= Frage an Radio Eriwan: Ich finde es unmöglich, dass in einem so fortschrittlichen Land wie der UdSSR die Scheidung von Eheleuten noch so schwer gemacht wird. Wie ist Ihre Meinung? Radio Eriwan antwortet: Wir haben eine so reaktionäre Institution wie die Scheidung nicht mehr nötig. Wenn eine russische Frau ihres Mannes überdrüssig ist, braucht sie bloß dafür zu sorgen, daß seine politische Einstellung der KGB bekannt wird.

= Frage an Radio Eriwan: Können Sie mir sagen, warum Kanada und die USA an uns so viel Weizen liefern können? Radio Eriwan antwortet: Daran ist die katastrophale Überproduktion unter dem Kapitalismus schuld.

= Frage an Radio Eriwan: Trifft es zu, daß Breschnew die Witze sammelt, die über ihn erzählt werden? Radio Eriwan antwortet: Im Prinzip ja, aber er sammelt auch die Leute, die die Witze erzählen.!

= Frage an Radio Eriwan: Kann eine Frau zwei Männer gleichzeitig lieben? Radio Eriwan antwortet: Im Prinzip ja. Aber praktischer als gleichzeitig ist hintereinander.

= Was steht auf dem Grabstein eines Mathematikers? „Damit hat er nicht gerechnet.“

= „Ein erfolgreicher Mann ist ein Mann, der mehr verdient, als seine Frau ausgeben kann. Eine erfolgreiche Frau ist eine, die so einen Mann findet.“ (Mario Adorf)

= „Es ist schon komisch, dass ein Mann, der sich um nichts auf der Welt Sorgen machen muss, hingeht und eine Frau heiratet.“ (Eminem)

= „Man sollte nur schöne Frauen heiraten. Sonst hat man keine Aussicht, sie wieder loszuwerden.“ (Rod Stewart)

= „Frauen arbeiten heuzutage als Jockeys, stehen Firmen vor und forschen Atomphysik. Warum sollten sie irgendwann nicht auch rückwärts einparken können ?“ (Bill Vaughan)

= „Ich glaube nicht, dass verheiratete Männer länger leben als Frauen. Es kommt ihnen nur länger vor.“ (Peter Ustinov)