Wie sich Vögel nachts im Flug orientieren können

Jedes Jahr machen sich Millionen von Zugvögeln im Herbst auf die lange Reise zu ihren Überwinterungsgebieten in südlichen Regionen, um im folgenden Frühling zurückzukommen und zu brüten. Die dabei benötigte Zielgenauigkeit verdanken sie der Fähigkeit, das Erdmagnetfeld zur Orientierung nutzen zu können. Dabei scheint das Magnetfeld, wie Verhaltensversuche und biophysikalische Untersuchungen nahelegen, den normalen Seheindruck der Vögel zu verändern. Jetzt haben Wissenschaftler der Uni Oldenburg, der TU München sowie der Ruhr-Uni Bochum in einer Studie herausgefunden, dass Zugvögel offenbar das Magnetfeld der Erde buchstäblich sehen können.

Auf diese erstaunliche Sinnesleistung sind die Forscher zumindest bei der Gartengrasmücke gestoßen, einem Singvogel, der sich auf seiner etwa 10.000 Kilometer langen, meist nachts zurückgelegten Flugstrecke zwischen den hiesigen Sommerquartieren und den Winterregionen in Zentralafrika offenbar mit Hilfe eines regelrecht fotografischen Bildes des Magnetfelds orientiert.

Seit längerem ist bekannt, dass bestimmte Rezeptoren in der Netzhaut des Vogelauges und eine Region im Vorderhirn namens Cluster N bei der nächtlichen Orientierung besonders aktiv sind. Tagsüber dagegen sowie bei Abdeckung der Augen ist Cluster N inaktiv. Dies ließ vermuten, dass Cluster N und das Auge bei der Magnetorientierung miteinander kommunizieren. Die deutschen Wissenschaftler belegten nun in ihren Experimenten, dass die Zugvögel genau die gleichen Bereiche im Gehirn benutzen, die sie auch zum Sehen brauchen, um sich an den Magnetfeldern der Erde zu orientieren. (animal)

 
 

Könnt ihr einfach mal eure Klappe halten !?!?!?

Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gibt es n i c h t die e i n e richtige Lösung !! Bei fast jeder Entscheidung gibt es „Für“ und „Wider“. Es geht um Leben und Tod. Es geht um wirtschaftliche Existenzen von kleinen und großen Betrieben und um Millionen Arbeitsplätze. Es geht um eine horrende Staatsverschuldung, die wieder abgebaut werden muss. Es geht um die Einschränkung persönlicher Freiheiten; Beziehungen werden zerstört und Familien platzen auseinander. Es geht um die Zukunft unseres Landes und der Europäischen Union. Es geht um vieles mehr.

Noch vor ein paar Tagen wurden die Regierungen verteufelt, weil die Beschaffung von Impfstoffen gescheitert ist; gestern lautet die Riesenschlagzeile „Schon in wenigen Wochen wird Deutschland so viel Impfstoff haben, dass die Impfzentren überlastet sind. Was dann?“

Der Mega-Intellektuelle Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung vermarktet seine Kritik in einem mit Windeseile geschriebenen Buch, das in einer großen Anzeige so beworben wird: „Nicht nur Menschen, auch Grundrechte sind in Quarantäne. Not kennt kein Gebot? Falsch! Not braucht das Gebot des Grundgesetzes. Wir müssen uns vor dem Virus schützen, zugleich aber auch vor Schäden am Betriebssystem Demokratie.“ Die Prantls wollen mehr Freiheiten und weniger Lockdown und die Mehrheit der Wissenschaftler wollen unter allen Umständen eine dritte Welle verhindern und keine Lockerungen zulassen.

Es ist gut, dass die Querdenker und all die anderen Corona-Ignoranten von der Bildfläche verschwunden sind. Es verursacht jedoch Brechreiz, wenn an die Stelle der Querdenker zahlreiche prominente Journalisten und sogenannte Wissenschaftler treten:

Der schlimmste Hetzer heißt Hans-Hermann Tiedje; der war mal Chefredakteur von „Bild“ und Berater von Kanzler Kohl; dieser Herr schreibt in „Euro am Sonntag“ einen langen Kommentar, der wie folgt endet: „Jeden Tag wird dieses Land ein Stück mittelmäßiger und merkeliger und merkwürdiger. Trostlos, hoffnungslos, traurig, heruntergewirtschaftet. Keine Masken gab´s gestern, keine Impftermine gibt´s heute. So war das früher in der DDR: Keine Gummistiefel gibt´s heute, keine Wäschekörbe gabt´s gestern. Wahrscheinlich ist Merkel inzwischen Teil einer Minderheit, die sich in diesem, ihrem Land noch wohlfühlt. Die Politik regiert, der Bürger resigniert, der Handel krepiert. Nichts klappt mehr.“

Und die Universität Hamburg veröffentlicht eine „Studie zum Ursprung der Coronavirus-Pandemie“. Ein Nanoforscher stellt fest, „dass sowohl die Zahl als auch die Qualität der Indizien für einen Laborunfall am virologischen Institut der Stadt Wuhan als Ursache der gegenwärtigen Pandemie sprechen.“ In dieser Studie sind auf 100 Seiten Medienberichte und Boulevardmeldungen zusammengerührt. Die Uni räumt in ihrer Pressemitteilung ein, dass es sich „n i c h t um hochwissenschaftliche Beweise, wohl aber um zahlreiche und schwerwiegende Indizien“ handelt. Jeder Hinz und Kunz und offensichtlich auch sogenannte Wissenschaftler versuchen mit Corona in die Schlagzeilen zu kommen und ein paar Euro abzusahnen.

Liebe Leser, bitte schützen Sie sich mit den richtigen Masken und mit Abstand und bitte halten Sie noch ein paar Wochen durch! Ich drücke Ihnen allen und Ihren Familien die Daumen !

 
 
 

Waterboarding

Kurz nach der Einrichtung des Gefangenenlagers Guantánamo auf Kuba 2002 wurde bekannt, dass US-amerikanische Behörden dort Inhaftierte folterten. In der umstrittenen Einrichtung, die im Zuge des „Krieges gegen den Terror“ geschaffen worden war, wandten CIA-Angehörige wiederholt verbotene Verhörtechniken an, darunter auch Waterboarding (simuliertes Ertränken). Ende 2018 sind in Guantánamo immer noch 41 Menschen inhaftiert. US-Präsident Trump hatte sich für weitere Überstellungen in das Lager ausgesprochen – und für Folter, trotz des seit 1948 gültigen Verbots grausamer, unmenschlicher und erniedrigender Behandlung. (Amnesty)

 
 
 

Nur ein Vogelschiss

Hilde Boehm-Stoltz – Berlin – Derfflingerstr. 7/1 – NSDAP 429 341

Die NS-Esoterikerin. Sie ist als Schülerin zunächst während des Krieges mit Jüdinnen im Bahnhofsdienst. Allmählich sei jedoch deren jüdischer Ungeist zu Tage getreten. Sie geht zur DVP, heiratet nach 1923 aufs Land nach Ostpreußen. Als ihr Lebensgefährte wegen der dortigen Armut nach Afrika geht, zieht sie mit den Kindern wieder in die westlichen Industriegebiete. „1930 sah ich zum ersten Mal die Braunhemden. In wundervoller Disziplin sah ich sie auf Lastautos in das Innere der Stadt fahren. Adolf Hitler sprach an, was die anderen Redner niemals berührt hatten: die Rassenfrage!!!“ „Die Sehnsucht nach dem eigenen selbständigen Gewissen in seiner verantwortlichen Beziehung zum Göttlichen: hier liegen die Urquellen des wahren Nationalsozialismus. Weil der Nationalsozialismus nichts Materielles im ersten Wesensgrunde hat, sondern weil er die von Gott gewollte rassenseelische Gesetzmäßigkeit in sich birgt, ist er imstande, uns zurückzuführen an die Lebensquellen und auf den Heimatboden des eigenen Glaubens. Er wird den Weg weisen zu einer stolzen, freien Volkheit.“

Hilde Boehm-Stoltz: „Warum und wie ich zum Nationalsozialismus kam: „Deutschland hatte schon als Kind meine ganze tiefe Liebe gegolten. Absolut nicht, dass wir auf „Hurra“ trainert worden wären, im Gegenteil,es war sicher vielmehr dass uns das Vorleben meiner Eltern und einige gehaltvolle Aussprüche meines Vaters, die uns Deutschland so verhafteten. Vielleicht war es auch – so sehe ich das heute – die ungebrochene Erbmasse, die uns grundgesund empfinden liess. Typisch für meine Kinder- und Jungmädchenwelt war: Wurden wir in Gesang geprüft und mein Name aufgerufen, so brüllte der gesamte Chor schon immer: „Deutschland, Deutschland über alles!“ Das Lied war mir Herzensbedürfnis und keine Eitelkeit. Der Krieg brach aus; ich beneidete brennend meine männlichen Bekannten, die das Glück hatten, mit hinaus zu ziehen. Während des Krieges taten wir Bahnhofsdienst. Ich war in einer Gruppe, in der fast nur Jüdinnen waren. Das Zusammenarbeiten ging zunächst tadellos. Aber dann horchte ich auf. Die Schlappe des Durchhaltens begann tropfenweise. Eine hatte ihren Bruder verloren in Polen. Die Angehörigen der anderen waren meist in der Etappe! Meine Wortkämpfe gegen sie wurden immer häufiger. Die Vaterlandspartei wurde gegründet. Da trat der jüdische Ungeist vollends zu Tage. Ich brach jeden Verkehr mit ihnen ab. Von dem Tag an achtete ich auf alles, was von dort geschah. Die Revolution brach aus, ich gliederte mich sofort in die D.V.P. ein, die von „den Rechten“ im Industriegebiet am stärksten war und rannte in die Arbeiterviertel. Trepp auf. Trepp ab. Viel Erfolg, viel selbstverständlicher Misserfolg. Ich kannte das Landleben von Ostpreussen her, ich sah jetzt mit klaren Augen in das Leben derer, die ich bisher nur oberflächlich…………………………“

 

Kurz und interessant

= Der Chef der Linken – Bernd Riexinger – schließt sich dem Kollegen Anton Hofreiter von den Grünen an und will den Bau von (kapitalistischen) Einfamilienhäusern verhindern.

= Kompliment für Wirtschaftsminister Altmaier: Der Versager Wolfgang Kubicki von der FDP fordert seinen Rücktritt.

= Ganz neue und richtige Töne aus Italien: „Zum Glück gibt es den Euro. Es ist genau der richtige Moment, um anzuerkennen, wie sehr die europäische Währung uns geholfen hat. Noch nie waren so viele Firmen gezwungen, sich derartig zu verschulden, mithilfe der stabilen Gemeinschaftswährung können sie aber überleben. Gäbe es die Lira noch, dann hätte unser Land die aktuelle Krise nicht überlebt.“ (La Republika)

= Für Günter Nooke, den Afrikabeauftragten der Bundeskanzlerin, ist jeder Arbeitsplatz in Afrika eine Familie weniger, die migrieren muss. Nooke: „Wir müssen in Afrika eine nachholende Industrialisierung anstoßen. Es gibt Wüsten für Photovoltaik, gute Windstandorte und für Wasserkraft einen idealen Standort am Kongo u.v.a.m. Wenn Afrika die Industrialisierung nicht hinbekommt, dann ist mit Arbeitsmigration von einigen hundert Millionen Menschen zu rechnen.“

= Guter Vorschlag: Angehende Lehrer sollen vor dem Studium eine Berufslehre absolvieren und Unternehmer und Manager sollen in die Schulen gehen und über ihren Job erzählen und es braucht an den Schulen Lehrpläne für ökonomische Bildung. (Sonst wollen demnächst 100 Prozent der Schulabgänger Beamte werden)

= Manchmal wird es mit dem Antikapitalismus der Süddeutschen Zeitung mehr als unangenehm. Die S.Z. bringt einen großen „Essay“ mit der Schlagzeile: „Neue Manager braucht das Land. Die Corona-Krise deckt Schwächen des Wirtschaftssystems auf. Chefs, die nur an ihre Firma und den Aktienkurs, aber nicht an die Gesellschaft denken, manövrieren sich ins Abseits. In Zukunft sind Führungskräfte mit mehr sozialer Kompetenz gefragt. Chefs müssen wahrnehmen, was um sie herum passiert. Die Krise wird viele Manager den Job kosten. Eine Chance, bessere Menschen zu benennen.“

Wo soll die Wirtschaft diese „besseren Menschen“ finden, wenn die alle bei der Süddeutschen Zeitung beschäftigt sind?

= Einige Virologen, die Bild-Zeitung, Frau Miosga, FDP-Lindner, die AfD und viele Medien versuchen aus der Corona-Pandemie Kapital zu schlagen und kritisieren auf unterschiedlichem Niveau die Entscheidungen der Politiker. Fakt ist, dass die aktuellen Fall- und Sterbezahlen in Deutschland im internationalen Vergleich niedrig sind.

= Deutschland muss mehr Geld in Bildung stecken – angefangen von den Kindergärten bis zur Ausstattung der Universitäten und mehr Geld in die digitale Infrastruktur investieren und die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte im Sozialen Wohnungsbau nachholen. Die Menschen haben Anspruch auf bezahlbares Wohnen – man kann das ein Menschenrecht nennen. Die Mietpreisbremse ist dabei ein schädlicher Wahnsinn.

= Die deutschen Unternehmenssteuern sind im Vergleich mit den konkurrierenden Ländern wie Frankreich oder USA u.a. zu hoch.

= Die Menschen werden immer älter. Das ist gut so! Das Rentenalter muss hochgesetzt werden. Das ist notwendig!

= „Das Horizon-Europe-Programm ist ein sehr wichtiger Meilenstein für Europa. Es ist das w e l t g r ö ß t e Forschungs- und Innovationsprojekt zur Stärkung von Wissenschaft und Technologie. Wir werden Lösungen für ein gesünderes Leben, den Fortgang der digitalen Transformation und den Kampf gegen den Klimawandel entwickeln.“ (EU-Forschungskommissarin Mariya Gabriel)

 

Es war zu befürchten……..

dass uns die Grünen mit zahlreichen Geboten und Verboten ihre Klima-Philosophie aufzwingen wollen. Der Fraktionschef der Grünen im Bundestag (Anton Hofreiter) hat sich jetzt auch gegen den Bau von Einfamilienhäusern ausgesprochen: „Einparteienhäuser verbrauchen viel Fläche, viele Baustoffe, viel Energie, sie sorgen für Zersiedelung und damit für noch mehr Verkehr. Um neue Baugebiete zu verhindern, sollen die Kommunen auch das Recht zur Enteignung bekommen.“ Der Traum fast aller Familien auf ein eigenes Haus ist diesem Herrn offensichtlich egal.

Es gibt auf der Welt k e i n e n e i n z i g e n bewiesenen Fall, bei dem ein Mensch oder ein Tier durch Gentechnik zu Schaden gekommen wäre. Auch die Gentechnik wird von den Grünen verteufelt, obwohl Teile der Weltbevölkerung verhungern würden, wenn es keinen gentechnisch veränderten Mais oder Weizen gäbe. Mit der Genschere CRISPR-Cas können Pflanzensorten gezüchtet werden, die flächenschonender sind und weniger Einsatz von Pestiziden benötigen. Auch die Impfstoffe von Biontech, Moderna und Curevac basieren auf der genetischen Information des Virus und würden heute – wäre man den Grünen gefolgt – nicht existieren. Die Verteufelung der Gentechnik hat auch dazu geführt, dass die Genforschung aus Deutschland abgewandert ist.

Manchmal ist es zum lachen, wenn es nicht zum weinen wäre: Die Süddeutsche Zeitung will Billigangebote an der Fleischtheke mit einem Werbeverbot verhindern.

Die Grünen-Politikerinnen Ramona Pop und Monika Herrmann fordern jetzt auch einen Deckel für Gewerbemieten, weil sonst viele Handwerker und Kleinbetriebe aus den Innenstädten vertrieben werden.

In England haben Umweltaktivisten die Auslieferung mehrerer Zeitungen verhindert, deren Berichterstattung über die Klimakrise ihnen missfällt.

In Hessen protestieren Umweltschützer gegen Windkraft und Brandenburg will Privilegien der Windkraft-Industrie abschaffen.

Süddeutsche Zeitung: „Wegen des Klimawandels könnte bis zum Jahr 2050 die Hälfte der Anbaugebiete für Kaffee verschwinden.“ (Weniger Kaffee-Plantagen und mehr Natur wäre doch ganz im Sinne der Grünen)

 

Sparschwein

= Die Aktie Alphabet (WKN A14Y6F) kostet etwa 1700 Euro und erscheint damit extrem teuer. Das Gegenteil ist der Fall. Das Unternehmen macht allein mit Online-Werbung (Google) fast 60 Milliarden Dollar Umsatz und etwa 14 Milliarden Dollar Gewinn. Im Jahr 2006 hat Google für lächerliche 1,65 Milliarden Dollar Youtube übernommen; heute beläuft sich der Wert von Youtube auf über 200 Milliarden Dollar. Mit seinen 200 Millionen Abonenten wird der Streamingriese dieses Jahr etwa 30 Milliarden Dollar erlösen. Auf dem Zukunftsmarkt „Cloud“ ist Google schon die Nummer 3 der Welt und erlöst 13 Milliarden Dollar p.a. Schließlich verfügt der Konzern auch noch über 110 Milliarden Dollar Netto-Cash !! In mehreren anderen Zukunftsfeldern wie z.B. der Krebsforschung ist Alphabet sehr aktiv und könnte weitere positive Signale geben! Die Aktie ist langfristig sehr solide und steigerungsfähig. (Das gilt übrigens auch für Microsoft)

= Die Aktie der Allianz (WKN 840400) ist eher unterbewertet und schüttet eine Dividende von ca. fünf Prozent aus !

= Kaufen Sie (außer ETF mit maximal 0,20 Prozent Gesamtkostenquote) keine Fonds !!!!!!! Wenn Sie Aktien oder ETF kaufen wollen, richten Sie bei einer Direktbank ein Depotkonto ein (ohne Depotgebühren !!) – evtl. auch für einen Sparplan mit einem oder mehreren Indexfonds. Asien und China sind Märkte der Zukunft !! Folgende ETF sind zu empfehlen:

= WKN A2PB5X – Franklin Korea – Kosten 0,09 Prozent

= WKN A111X9 – Blackrock Entwicklungsländer (von China bis Brasilien) – Kosten 0,18 Prozent.

= WKN A2H58R – Amundi Asien/Pazifik – Kosten 0,20 Prozent

= WKN DBX0NJ – Japan Nikkei 225 – Kosten 0,09 Prozent

Wenn Sie die WKN googlen, erfahren sie mehr Details.

 

N i e wieder darf auch nur ein einziger Schuss fallen !!!!

Sind wir in Deutschland und Europa auf dem Weg, antirussische Hetze zu forcieren und uns Stück für Stück von Russland zu distanzieren? Von den aus den USA „motivierten“ Medien wie der WELT-Gruppe muss man das inzwischen erwarten – aber aus fast allen Redaktionen und auf allen Kanälen wird Russland – teilweise aggressiv – attackiert. Jetzt konnte man sogar in der eigentlich seriösen Tageszeitung FAZ einen primitiven antirussischen Hetzartikel lesen, in dem Putin als Mafiaboss bezeichnet wird; einige Zitate:

  • Bundespräsident Steinmeier setzt seine Glaubwürdigkeit für das Nord Stream2-Projekt aufs Spiel.
  • 2014 hat die renommierte Russland-Expertin Karen Dawisha ihr Buch „Putins Kleptokratie. Wem gehört Russland?“ in den USA veröffentlicht; das Buch gilt als Standardwerk zum russischen Mafiastaat und ultimative Materialquelle für weitere Recherchen.
  • Jetzt werden Forderungen laut, den Bau von Nord Stream2 als Reaktion auf Nawalnyjis Vergiftung zu stoppen. Doch in Deutschland wird der Bau von einer illustren Koalition aus AfD, Die Linke, Armin Laschet und SPD verteidigt.
  • Bundespräsident Steinmeier rechtfertigte den Bau der Pipline u.a. mit Deutschlands Überfall auf die Sowjetunion. Eigentlich weiß aus Büchern und Filmen jeder, dass man mit der Mafia keine Geschäfte machen sollte. Einmal drin, nie wieder draußen. Und jetzt gebärden sich der Bundespräsident und seine ehemaligen Parteikollegen plötzlich wie der Rapper Bushido in den Fängen des Abou-Chaker-Clans. Wäre man in einem Film, würde man sich jetzt Fragen stellen: Hat jemand etwas gegen sie in der Hand? Werden sie bedroht? Muss man ihre Familien beschützen? Gehören sie noch in ihre Ämter oder schon in ein Zeugenschutzprogramm?

Was ist in uns gefahren? Haben die amerikanischen Geheimdienste alles im Griff? Sollen wir zu einem erneuten „Präventivkrieg“ gegen Russland motiviert werden? Im Zweiten Weltkrieg haben über 20 Millionen Staatsangehörige der ehemaligen UdSSR ihr Leben verloren. Haben wir gegenüber Russland eine besondere Verantwortung? Russland hat die friedliche Wiedervereinigung ermöglicht. Schon vergessen ?

Jenseits aller moralischer und historischer Argumente muss Deutschland mit Russland in Frieden leben! Einen Dritten Weltkrieg überleben wir nicht – Deutschland nicht und Europa nicht! Und wir m ü s s e n immer den Dialog suchen und den für beide Länder profitablen wirtschaftlichen Austausch immer weiter ausbauen !!

Mit welchem Recht haben wir gegen Russland Sanktionen auszusprechen? Wegen des antirussischen Chefpropagandisten Nawalnyj, für dessen Behauptungen es keinen Beweis gibt? Wegen der Proteste einiger tausend Menschen und der inakzeptablen Reaktion der Polizei? Müssten dann nicht die diplomatischen Beziehungen zu den USA abgebrochen werden, weil dort auf Straßen und in Gefängnissen Polizei-Terror herrscht?

Wie verlogen und abartig die Propaganda gegen Russland und Putin ist, kann man der Tatsache erkennen, dass der korrupteste und verlogenste Ex-Oligarch Russlands jetzt auf allen deutschen Kanälen als Kronzeuge vorgeführt wird:

Michail Chodorkowski (Ch) hat sein Firmenimperium in der korrupten Jelzin-Ära geschaffen und war der reichste Mann Russlands, als Putin Präsident wurde. Ch. und einige andere Oligarchen hatten sich das Land unter den Nagel gerissen und dabei legale, halblegale und kriminelle Aktivitäten praktiziert. Präsident Jelzin und seine Kohorten wurden mit einige Milliarden ruhiggestellt.

Als Putin an die Macht kam, wusste er natürlich, wer die Eigentümer seines Landes waren und wie es zu diesem Eigentum gekommen war; er wusste auch, dass das ganze politische System von den Oligarchen korrumpiert war, die damit die wirtschaftliche und die politische Macht hatten. Putin handelte pragmatisch, zitierte die Oligarchen zu sich, verlangte sofortige politische Abstinenz und ließ zu, dass die Herrschaften ihre wirtschaftliche Macht behielten, weil sonst das ohnehin fragile Wirtschaftssystem vor die Wand gefahren worden wäre.

Die Vereinbarung Putins mit den Oligarchen wurde eingehalten – nur von Ch. nicht, der offensichtlich den Plan hatte, politischer und wirtschaftlicher Anführer Russlands zu werden. Nach der Verhaftung von Ch. teilten uns deutsche Medien mit, dass Ch. von Putin ins Lager gesteckt wurde und dass der russische Staat gegen Ch. einen politischen Prozess führt.

Der böse Putin lässt seinen politischen Konkurrenten ohne Rechtsgrundlage einsperren und verurteilen. Bei der ersten Wahl, bei der Ch. gegen Putin hätte antreten können, hatte Ch. laut Umfragen eine Zustimmungsquote in der russischen Bevölkerung von drei Prozent.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat im Jahr 2011 die Klage von Ch. gegen die russische Justiz zurückgewiesen, das Verfahren gegen ihn sei politisch motiviert gewesen.